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Offshore-Windpark Riffgat setzt Auftragsvergabe fort

 

Fertiger Riffgat-Monopile auf dem Gelände des spanischen Herstellers IDESA (Foto: IDESA)

Die Planungen für den Offshore-Windpark „Riffgat“ vor der Küste Borkums sind in zwei Punkten konkreter geworden: Das belgische Unternehmen „G & G International“ hat den Auftrag für die Gründungsstrukturen der Windkraftanlagen erhalten. Zeitgleich ist der französische Kabelhersteller „Nexans“ mit der Innerparkverkabelung beauftragt worden. Auftraggeber ist die Offshore-Windpark RIFFGAT GmbH & Co. KG, eine gemeinsame Gesellschaft der EWE ENERGIE AG (90 Prozent) und der ENOVA Energiesysteme GmbH & Co KG (10 Prozent).


Um den erzeugten Strom der 30 Windkraftanlagen später zum Umspannwerk zu leiten, werden die Anlagen innerhalb des Windparks miteinander verbunden. Die dafür benötigten Seekabel wird Nexans liefern und verlegen. Dies wird von Juli bis Oktober 2012 geschehen. Beauftragt sind damit die deutsche und die norwegische Sektion des international tätigen französischen Unternehmens.


Die Arbeiten im Windpark beginnen im Mai 2012: Dann werden die Bauflächen zunächst von Nordsee Tideway mit Steinkies befestigt (Kolkschutz), damit die Gründungspfähle der Anlagen nicht vom Wasser freigespült werden können. Im August 2012 wird das bei Strukton-Hollandia (Niederlande) beauftragte Umspannwerk ins Projektgebiet gebracht.

Die 30 Windkraftanlagen im Offshore-Windpark Riffgat haben eine Leistung von jeweils 3.6 Megawatt (MW). Mit der Kapazität der insgesamt 108 MW können rund 120.000 Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgt werden. Die Projektpartner investieren rund 450 Millionen in den Bau von Riffgat. Geplant ist, die Windkraftanlagen im Frühjahr 2013 in der Nordsee zu errichten, so dass im Sommer 2013 der erste Strom ins deutsche Netz fließen kann.

 

19.08.2011 14:53
Kategorie: Allgemein
Von: Christian Bartsch