PM Display

Baugenehmigung für Offshore-Windpark Riffgat erteilt

EWE-Vorstand Dr. Neuber: „Wichtiger Meilenstein für wegweisendes Projekt“ / Errichtungsarbeiten beginnen im kommenden Jahr

 

Oldenburg, 29. September 2010. Die Planungen für den Offshore-Windpark Riffgat sind einen wichtigen Schritt voran gekommen: Das Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg erteilte heute die Baugenehmigung für das Großprojekt des Oldenburger Energiedienstleisters EWE und seines Partners, der ostfriesischen Unternehmensgruppe ENOVA. Nach aktuellen Planungen sollen die Arbeiten auf hoher See für den über 100 Megawatt (MW) großen Windpark im kommenden Jahr beginnen.

„Mit der Baugenehmigung haben wir einen weiteren, wichtigen Meilenstein in diesem wegweisenden Großproiekt erreicht“, sagt Dr. Thomas Neuber, Vorstand Handel und Produktion der EWE ENERGIE AG. Das Untemehmen hat mit dem
als Testfeld konzipierten Windpark alpha ventus bereits wertvolle Erfahrungen bei der Stromerzeugung auf hoher See gesammelt. Nun möchte EWE mit Riffgat die Offshore-Technologie weiter vorantreiben und die Energieversorgung der Zukunft im Nordwesten entscheidend prägen. „Als Pionier in Sachen Windkraft setzen wir nach wie vor auf den Ausbau der erneuerbaren Energien. Mit dem Bau des Meereswindparks Riffgat leisten wir in der Region einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung"‚ betont Neuber.

Der Offshore-Windpark Riffgat entsteht in der deutschen Nordsee, etwa 15 Kilometer nordwestlich der ostfriesischen Insel Borkum. 30 Windenergieanlagen mit einer Leistung von je 3,6 MW sollen dort ab Ende 2012 Strom für zirka 100.000 Haushalte liefern. Nach alpha ventus — dem ersten deutschen Hochseewindpark — ist Riffgat das zweite Offshore-Projekt von EWE. Mit dem Bau und Betrieb von Riffgat möchten EWNE und ENOVA eine neue Qualität der Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Untemehmen entlang der Wertschöpfungskette ermöglichen. Dadurch sollen wichtige Erkenntnisse erzielt werden, die dabei helfen, dass Windkraftwerke künftig Strom zu ähnlichen Kosten wie konventionelle Erzeuger produzieren und eine aktive Rolle im Energieversorgungssystem einnehmen.

 

Die EWE ENERGIE AG mit Sitz in Oldenburg ist ein moderner Energiedienstleister, der traditionell in der Ems-Weser-Elbe-Region, in Brandenburg, Nordvorpommern und auf Rügen verwurzelt ist. Das Unternehmen beliefert rund eine Million Stromkunden und über 700.000 Erdgaskunden zuverlässig und kostengünstig mit Energie. Ein breites Produkt- und Serviceangebot von Grünstrom bis Biogas sowie Energiedienstleistungen wie die Planung, Errichtung und der wirtschaftliche Betrieb von Heizungsanlagen komplettieren das Angebot. Auf Basis langjähriger Erfahrung in der Strom- und Gasversorgung engagiert sich die EWE ENERGIE AG auch im Bereich der erneuerbaren Energien und war beispielsweise maßgeblich am Bau des ersten deutschen Offshore-Windparks „alpha ventus“ beteiligt. Zudem ist das Unternehmen im Gasspeichergeschäft aktiv und baut dort seine Marktstellung kontinuierlich aus.  

Die ENOVA Unternehmensgruppe mit Sitz im ostfriesischen Bunderhee ist seit 1996 im Bereich der Planung und Entwicklung von Offshore-Windenergieprojekten tätig. Erfahrene Diplom-Ingenieure der verschiedensten Fachdisziplinen, entwickeln projektbezogen und fachübergreifend Offshore-Projekte in der deutschen Nordsee. Als zukunftsorientiertes Unternehmen reicht das Tätigkeitsfeld von ENOVA von der Vorplanung geeigneter Windenergieprojekte über die Entwurfs- und Genehmigungsplanung bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe – die technische und kaufmännische Betriebsführung während der gesamten Betriebsdauer der Anlagen mit eingeschlossen.

 

29.09.2010 14:45
Kategorie: Pressemitteilung
Von: Christian Bartsch