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Taucher verunglückt im Offshore-Windpark „Riffgat“

Bei Arbeiten zur Befestigung von Seekabeln für den Offshore-Windpark „Riffgat“ hat sich in der Nacht von Freitag, 12. Juli, auf Samstag, 13. Juli, 15 Kilometer vor der Nordseeinsel Borkum ein tragisches Unglück ereignet, bei dem ein Berufstaucher aus England ums Leben gekommen ist. Nach ersten Erkenntnissen ist der 26-Jährige kurz vor 4 Uhr unter eine Betonmatte geraten, die er gemeinsam mit einem Kollegen unter Wasser auf einem Kabelabschnitt platzieren wollte.

 

Die umgehend eingeleiteten Rettungsmaßnahmen auf dem vor Ort befindlichen Taucherbasisschiff blieben erfolglos, so dass die vom Seenotrettungskreuzer Alfried Krupp zur Unglückstelle gebrachte Notärztin lediglich den Tod des Tauchers feststellen konnte. „Wir sind angesichts dieses schmerzhaften Verlustes alle tief betroffen“, äußerte sich Gesamtprojektleiter Wilfried Hube, „das gesamte Riffgat-Team ist in diesen Stunden in Gedanken bei den Angehörigen des Verunglückten und bei seinen Taucherkollegen.“

Neben der Wasserschutzpolizei Emden ist von den Errichtern des Windparks auch das Gewerbeaufsichtsamt in Oldenburg als Genehmigungsbehörde über den Vorfall informiert worden. Zur weiteren Klärung der Unglücksursache wird es in den nächsten Tagen entsprechende Auswertungen und Untersuchungen geben. 

 

15.07.2013 14:37
Kategorie: Pressemitteilung